Fahrzeugbeschriftung auf Leasingfahrzeugen: Das sollten Sie wissen

Ein Firmenwagen im Leasing bringt viele Vorteile mit sich. Dennoch sollten Sie, wenn Sie Ihr Fahrzeug professionell beschriften lassen möchten, einige wichtige Punkte beachten. Solange der Leasinggeber zustimmt und hochwertige Folien verwendet werden, die sich später rückstandslos entfernen lassen, ist eine Folierung möglich. Was Sie rechtlich beachten müssen, wie die professionelle Umsetzung gelingt, worauf Sie bei der Pflege achten sollten und welche Schritte jetzt anstehen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Fahrzeugbeschriftung auf Leasingfahrzeugen ist in der Regel erlaubt, erfordert aber eine Genehmigung des Leasinggebers.
  • Hochwertige Folien schützen den Originallack und lassen sich am Leasingende rückstandslos entfernen.
  • Ein erfahrener Folierungsfachbetrieb mit Referenzen und Garantie ist entscheidend für das Gelingen.
  • Die richtige Pflege der Folie verlängert deren Haltbarkeit und sichert eine professionelle Markenwirkung.

Mobile Markenpräsenz mit Wirkung: So profitiert Ihr Unternehmen von der Fahrzeugbeschriftung

Ein beschriftetes Fahrzeug erreicht im Berufsverkehr, beim Kunden vor Ort und auf dem Firmenparkplatz täglich unzählige Menschen. Und im Gegensatz zu Online- oder Plakatwerbung zahlen Sie nur einmal. Es entstehen keine laufenden Kosten. So wird die Fahrzeugbeschriftung zu einer der kosteneffizientesten Werbeformen überhaupt. Der Preis pro Sichtkontakt liegt deutlich unter dem klassischer Kanäle.

Besonders sinnvoll ist der Einsatz in folgenden Bereichen:

  • Handwerksbetriebe, die täglich in der Region unterwegs sind
  • Außendienstteams mit regelmäßigen Kundenbesuchen
  • Logistikunternehmen und Kurierdienste
  • Dienstleister wie Reinigungsfirmen, Pflegedienste oder IT-Servicebetriebe
  • Lieferservices und Gastronomieunternehmen mit eigenem Fuhrpark

Leasingvertrag und Fahrzeugbeschriftung: Diese Punkte sollten Sie vorher klären

Bevor eine Folie angebracht wird, müssen zwei Dinge sichergestellt sein: Der Leasingvertrag darf keine ausdrücklichen Verbote enthalten, und der Leasinggeber sollte eine schriftliche Genehmigung erteilen. Letzteres empfiehlt sich auch dann, wenn der Vertrag keine Einschränkungen nennt. Eine schriftliche Zustimmung schützt Sie bei der Fahrzeugrückgabe vor unberechtigten Forderungen.

Gleiches gilt für das Ende der Leasinglaufzeit. Planen Sie die Folierungsentfernung mindestens vier Wochen vor dem Rückgabetermin ein. Nur ein zertifizierter Fachbetrieb garantiert, dass weder Klebstoffreste noch Lackschäden zurückbleiben.

Was bedeutet „rückstandslose Entfernung“?

Von einer rückstandslosen Entfernung spricht man, wenn eine Fahrzeugfolie vollständig abgenommen wird, ohne Klebstoffreste, Verfärbungen oder Beschädigungen am Originallack zu hinterlassen. Voraussetzungen dafür sind: hochwertige Folien mit lösbarem Kleber, eine fachgerechte Anbringung durch einen erfahrenen Folierer sowie eine professionelle Entfernung mit Wärme und geeigneten Werkzeugen. Für Leasingfahrzeuge ist dies besonders wichtig, da Lackschäden bei der Rückgabe teuer werden können.


Von der Planung zur perfekten Umsetzung: So wird die Folierung professionell

Die Qualität der Fahrzeugbeschriftung steht und fällt mit dem ausführenden Betrieb. Prüfen Sie Qualifikationen, Referenzprojekte und ob der Betrieb Erfahrung mit Leasingfahrzeugen vorweisen kann. Eine sorgfältige Beratung zu Design, Materialwahl und Haftungsgrundlage gehört zum professionellen Standard und sollte vor der Auftragserteilung eingeholt werden.

Achten Sie bei der Auswahl auf folgende Kriterien:

  • Nachweisliche Erfahrung mit Leasingfahrzeugen
  • Garantie auf rückstandslose Entfernung
  • Verwendung geprüfter, hochwertiger Markenfolien
  • Fachgerechte Anbringung durch zertifiziertes Personal
  • Transparente Kostenaufstellung vor Beginn der Arbeiten
  • Schriftliche Dokumentation des Fahrzeugzustands vor der Folierung

Langlebigkeit und Werterhalt: Die richtige Pflege der Fahrzeugbeschriftung

Waschanlagen mit rotierenden Bürsten und Hochdruckreiniger verursachen häufig Schäden an Kanten oder Nähten der Folie und an den Beschriftungen. Eine sanfte Handwäsche oder Waschstraßen mit Textilbürsten sind dagegen schonend und erhalten die Klebkraft. Da Politurmittel und lösungsmittelhaltige Reiniger die Folienschicht angreifen, sollten Sie diese generell vermeiden.

Die folgende Übersicht zeigt, welche Maßnahmen die Folie schützen und welche ihr schaden:

MaßnahmeDoDon’t
ReinigungsmittelpH-neutrale FahrzeugshampoosLösungsmittel, Aceton, Polituren
WaschtechnikHandwäsche, TextilwaschstraßeBürstenwaschanlage, Hochdruckreiniger
Wachsbehandlungspezielle FolienversiegelungHeißwachs oder herkömmliches Autowachs
Schadenskontrolleregelmäßige Sichtprüfung der Folienkantenablösende Kanten ignorieren
Parkverhaltenschattige oder überdachte Stellflächen bevorzugenDauerparkplatz in direkter Sonneneinstrahlung

Pflege-Dos und Don’ts für Fahrzeugfolierungen: Überblick über Maßnahmen, die die Haltbarkeit und Optik einer Fahrzeugbeschriftung fördern oder beeinträchtigen.


FAQ

Darf ich mein Leasingfahrzeug überhaupt beschriften lassen?

In den meisten Fällen ja. Entscheidend ist, dass Ihr Leasingvertrag keine ausdrücklichen Verbote enthält und Sie die schriftliche Zustimmung Ihres Leasinggebers einholen. Professionelle, rückstandslos entfernbare Folien gelten dabei als Standard.

Welche Kosten entstehen für eine professionelle Fahrzeugbeschriftung?

Die Kosten variieren je nach Umfang, Fahrzeuggröße und Materialwahl erheblich. Grundsätzlich gilt: Eine Teilbeklebung ist deutlich günstiger als eine Vollfolierung und für größere Flotten lohnt sich in jedem Fall ein individuelles Angebot beim Fachbetrieb.

Wie lange dauert eine Folierung?

Eine Teilbeklebung nimmt in der Regel ein bis zwei Tage in Anspruch. Bei einer Vollfolierung sollten Sie zwei bis drei Arbeitstage einplanen. Die genaue Dauer hängt vom Design, dem Fahrzeugtyp und dem ausführenden Betrieb ab.

Können kleine Kratzer oder Beschädigungen später repariert werden?

Einzelne beschädigte Folienbereiche lassen sich in vielen Fällen ausbessern, sofern das gleiche Material noch verfügbar ist. Eine vollständige Farb- und Texturkonsistenz ist dabei nicht immer garantiert. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihren Folierer.

Was passiert, wenn ich das Fahrzeug beschädige und später beschriften will?

Sie sollten bestehende Schäden wie Kratzer oder Dellen vor der Folierung fotografisch dokumentieren und dem Leasinggeber sowie dem Folierer melden. Andernfalls besteht das Risiko, dass Vorschäden bei der Rückgabe der Beschriftung angelastet werden.

Ab wann würde ich die Kosten der Beschriftung wieder eingespielt haben?

Das hängt von Ihrer Branche und Ihrer Reichweite ab. Da ein beschriftetes Fahrzeug täglich Tausende Sichtkontakte erzeugen kann, amortisiert sich die Investition im Vergleich zu anderen Werbekanälen oft deutlich schneller.


Fazit: Ihre nächsten Schritte für eine professionelle Flottenpräsenz

Damit Ihre Fahrzeugbeschriftung reibungslos gelingt und kein Ärger bei der Leasingrückgabe entsteht, empfehlen wir folgende Schritte:

  • Prüfen Sie den Leasingvertrag sorgfältig und holen Sie eine schriftliche Genehmigung beim Leasinggeber ein.
  • Fragen Sie bei drei bis fünf Folierungsbetrieben Angebote an und vergleichen Sie die Unternehmen aufgrund ihrer Erfahrung, vorhandener Referenzen und der angebotenen Garantieleistungen.
  • Legen Sie das Design und Material gemeinsam mit dem Fachbetrieb fest.
  • Kommunizieren Sie Pflegeanweisungen intern, damit alle Fahrzeugnutzer die Folie korrekt behandeln.

Bertsch Beschriftungen steht Ihnen dabei als erfahrener Partner von der Designberatung über die fachgerechte Folierung bis hin zur rückstandslosen Entfernung am Leasingende zur Seite. Sprechen Sie uns an und gestalten Sie Ihre Fahrzeuge zu überzeugenden Markenbotschaftern.